Material zu den Hör- und Workshops beim Kongress "Lernen vom Nachbarn"

Auf diesen Seiten finden Sie das Material sowie die Abstracts aller Hör- und Workshops, die beim Kongress "Lernen vom Nachbarn" am 23. April 2018 in Rindern, angeboten wurden.

Verantwortlich für die Hör- und Workshopinhalte sind ausschließlich die entsprechenden Referenten. Das Projekt Nachbarsprache & buurcultuur übernimmt hierfür keine Haftung.

Eröffnungs- und Abschlussveranstaltung

Joana Duarte (NHL/Stenden Hogeschool): Nieuwe wegen voor buurtaalonderwijs

In de lezing zal een benadering voor meertalig onderwijs nader worden toegelicht, en er zal tevens een toepassing voor de context van buurtaalonderwijs worden geïntroduceerd. De presentatie geeft zowel een theoretisch overzicht van de voordelen van het leren van, en in meerdere talen, als een inkijk in de praktijk, op basis van concrete (internationale) ervaringen van scholen die meertalig onderwijs al geïmplementeerd hebben.
Tijdens de sessie zullen er bovendien kleine opdrachten worden uitgevoerd, die tot interactie en discussie kunnen leiden. Voertalen tijdens de sessie zullen voornamelijk Nederlands en Duits zijn, maar andere talen zullen ook aan bod komen.
De sessie is geschikt voor alle geïnteresseerde leerkrachten, school-/clusterdirecteuren, lerarenopleiders, ouders, beleidsmakers, materiaalontwikkelaars, politici en onderzoekers.

Hörshops

Svenja Arntz & Astrid Hubbers (Euregio Rhein-Waal): „Wie finanziere ich eine Austauschbegegnung?“

Die Euregio Rhein-Waal als grenzüberschreitender Zweckverband fördert und unterstützt die grenzüberschreitende Zusammenarbeit. In diesem Hörshop werden sowohl die diversen Fördermöglichkeiten im Rahmen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit präsentiert als auch ein paar „Best practices“ von erfolgreich durchgeführten Aktivitäten und Projekten.
De Euregio Rijn-Waal als grensoverschrijdend openbaar lichaam stimuleert en ondersteunt de grensoverschrijdende samenwerking. Tijdens deze “Hörshop” worden de diverse subsidiemogelijkheden in het kader van grensoverschrijdende samenwerking en “best practices” van reeds succesvol uitgevoerde activiteiten en projecten gepresenteerd.

Ed Berendsen (ROC Rivor): Stages in het Middelbaar Beroeps Onderwijs

Uitleg over stages in het Middelbaar Beroeps Onderwijs (MBO) in Nederland.
Ik zal ingaan op de organisatievorm van de stages, minimale eisen en de wetgeving. Verder wil ik u als toehoorder uitnodigen thema's rondom stages in te brengen."

Chiara Cerri (Philipps-Universität Marburg): Historische und sozialpolitische Comics für den  Fremdsprachenunterricht - eine Einführung

Bitte nehmen Sie für das Material von Chiara Cerri bei Interesse Kontakt mit uns auf.

Der Hörshop stellt eine Auswahl von Comics zu historischen und sozialpolitischen Themen vor, die sich für den Einsatz im Fremdsprachenunterricht eignen, und veranschaulicht den Einsatz mit einigen exemplarischen Aufgaben.
Zu diesem Hörshop wird auch ein Workshop angeboten.

AG Deutsch macht Spaβ: Deutsch macht noch mehr Spaβ mit Deutsch macht Spaß

Seit über 32 Jahren ist die bekannte Arbeitsgruppe Deutsch macht Spaß aktiv. Sie bringt viele gratis downloadbare bzw. bestellbare Unterrichtsmaterialien heraus, die alle dazu beitragen und beitragen sollen, den Deutschunterricht interessanter, spannender und auch lustiger zu machen. In Bereichen wie Landeskunde, Literatur, Jugendliteratur und Spiele gibt es sehr viel Neuigkeiten. Ein Teil davon wird präsentiert, ausprobiert und diskutiert in diesem Workshop. Spaß mit Deutsch als Fremdsprache steht dabei zentral!

Trixie Hölsgens (Deutschland Institut Amsterdam): Belevingsonderzoek Duits 2017 (en actualiteit in de les)

In deze bijeenkomst worden de resultaten en de conclusies van het Belevingsonderzoek 2017 van het DIA gepresenteerd. De focus ligt op de concrete aanbevelingen met betrekking tot de lespraktijk.
Met deze aanbevelingen als uitgangspunt zal vervolgens besproken worden welke mogelijkheden er zijn om de (politieke en maatschappelijke) actualiteit op een zinvolle manier in de les te behandelen. Hierbij is ook aandacht voor mogelijke knelpunten en valkuilen.

Eva Knopp (Radboud Universiteit Nijmegen): Mehrsprachigkeit – eine Idee, viele Konzepte

Betrachtet man die Label Mehrsprachigkeit oder auch Zweisprachigkeit und ihre Verwendung im Schulkontext, verbergen sich dahinter oft ganz unterschiedliche Bildungsprogramme und Unterrichtskonzepte in der sprachlichen Bildung. Dadurch werden oft ganz verschiedene Bildungskontexte und –ziele, sowie Sprachkombinationen und Zielgruppen miteinander verglichen und gegeneinander abgewogen und ausgespielt.
Dieser Vortrag soll einen strukturierten Überblick über mehrsprachige Bildungsprogramme in Deutschland und den Niederlanden geben und diese Bildungsprogramme hinsichtlich der oben genannten Faktoren vergleichen. Hierzu werden zur Veranschaulichung Beispiele aus der Praxis und ausgewählte Forschungsergebnisse zu mehrsprachigen Bildungsprogrammen vorgestellt.
Vorwissen und Erfahrungen des Publikums werden während des Vortrags mit Hilfe von Kurzumfragen aktiviert und einbezogen.
Dieser Vortrag eignet sich für interessierte Lehrkräfte ebenso wie für Mitarbeiter in der Schulleitung, Lehrerbildung und Bildungspolitik.

Dieser Beitrag wird im Rahmen des Forum tweetalig (Euregio Realschule Kranenburg) angeboten, zu dem Hörshop wird auch ein Workshop angeboten.

Susanne Krauß (University of Essex): Wortschatzarbeit an und mit (digitalen) Mindmaps

Das Vokabellernen wird oft zu großen Teilen aus dem Unterricht auf das Selbstlernen zu Hause verlagert. Wortschatzarbeit ist aber mehr als die (vermeintliche) Entsprechung von einem fremdsprachlichen Begriff in die Muttersprache (und umgekehrt). Für eine Beschäftigung mit Wortschatz, die über ein Auswendiglernen hinausgeht, ist jedoch i.d.R. eine Lehrperson für Rückversicherung und Ratschläge nötig.

In diesem Hörshop soll anhand von Mindmaps gezeigt werden, wie dieses Lehr- und Lernwerkzeug im Unterricht eingesetzt werden und wie es den Wortschatzerwerb unterstützen kann. Dabei werden die folgenden drei Szenarien vorgestellt:

  • Wortschatz einführen, verknüpfen und festigen
  • Scaffolding für kreatives Schreiben
  • Übersetzungen und Lese-Texte strukturieren

Im Hörshop wird beispielhaft die Mindmapping-Software http://www.mindomo.com/ benutzt. Bitte melden Sie sich als Hörshop-Teilnehmer vorab auf der Seite für einen kostenlosen Account an und bringen Sie ein internetfähiges Gerät mit. Für Tablet bzw. Smartphone können Sie auch die App „Mindomo“ im App Store oder Play Store herunterladen.

WICHTIG: Bitte teilen Sie vor dem Hörshop Ihre Email-Adresse mit, mit der Sie bei mindomo registriert sind, damit Sie für das Mindmap freigeschaltet werden, an dem wir gemeinsam arbeiten werden.

Bei technischen Rückfragen können Sie sich gern bei Susanne Krauß (skrauss@essex.ac.uk) melden.

Lerende Euregio: MBO-Workshop: Keuzedelen Duits en het bijbehorende internationaal certificerende examenpakket van de werkgroep Duits in de beroepscontext

De nieuwe examensystematiek kent een aantal exameninstrumenten:

  • Een online wereldwijd aangeboden digitaal examen lezen en luisteren: de Goethe-Test Pro.
  • Een examen schrijven, afgestemd op studenten uit het MBO.
  • Een examen spreken en gesprekken voeren.

In de workshop worden de definitieve versies van dit nieuwe examen gepresenteerd. De deelnemers leren de nieuwste versie van de MBO-examens Duits kennen en de regelgeving  eromheen. Ze zijn gekoppeld aan de intussen veelvuldig ingevoerde keuzedelen Duits en in samenspraak met het Goethe-Institut specifiek voor het Nederlandse MBO ontwikkeld. Zie ook: http://duitsmbo.nl.

Filip de Nys (Universiteit Antwerpen): Kurz- & Kürzestfilme im (DaF-)Unterricht (Hörshop)

In der Welt unserer Lernenden spielen Bilder eine immer größere Rolle.  Gute Kurzfilme bieten daher viele Vorteile für einen tollen, spannenden Fremdsprachenunterricht. In diesem Hörshop werden einige preisgekrönte Kurzfilme vorgestellt. Dabei spielen ihre Unterrichtsmöglichkeiten auch kurz eine Rolle.
Die Filme werden den Teilnehmenden (über WeTransfer) nach dem Kongress zur Verfügung gestellt.

Zu diesem Hörshop wird auch ein Workshop angeboten.

Julia Plainer (Universität Duisburg-Essen): Mit Nachbarn schreiben, von Nachbarn lernen

Schreiben, Begleiten und Performen von Slam Poetry als Möglichkeit des (nachbarsprachlichen) Kontaktes im Rahmen des binationalen Austauschprojektes „Nachbarsprache & buurcultuur“
In dem Hörshop werden Möglichkeiten vorgestellt, wie Lernende im Kontext eines Schüleraustauschprojektes mehrsprachige Texte produzieren können, indem sie einerseits selbst das Schreiben ihres Austauschpartners begleiten und andererseits durch ihren (mehrsprachigen) Austauschpartner in ihrem Schreibprozess begleitet werden. Insbesondere das Schreiben und Performen von Slam Poetry bietet dabei besondere Potentiale für mehrsprachige Texte und das gemeinsame Lernen.

Helly Oestreicher, Paul Sars & Dozenten: Die Drillingsberichte: Lebensgeschichten im kulturellen Austausch – Hörshop 1

Alle Infos zum Drillingsberichte-Projekt sind auf der folgenden Webseite zu finden: http://www.ru.nl/drillingsberichte-de/; die Unterrichtsmaterialien sind ebenfalls hier zu finden: http://www.ru.nl/drillingsberichte-de/unterrichtsmaterial/

Der jüdische deutschsprachige Arzt Felix Oestreicher beschreibt in den Jahren 1937-1943 in diesen Briefen an die Verwandten die Entwicklung seiner drei jungen Töchter. Die Familie flieht aus Tschechien vor den Nazis in die Niederlande, doch auch hier wird der Bewegungsraum immer mehr beschränkt. 1943 wird die Familie deportiert. Felix und seine Frau Gerda überleben Bergen-Belsen nicht, wohl aber die drei Töchter, die in die Niederlande zurückkehren und in Kunst und Wissenschaft besondere Leistungen erbringen.

Hörshop 1: Die ‚Drillingsberichte‘ in der Schulklasse: Erfahrungen von und Austausch mit Dozenten.

Sabine Jentges hat mit ihrer Marburger Kollegin Chiara Cerri und einer Gruppe von internationalen Studenten Unterrichtsmaterial zu den Drillingsberichten erstellt. Mehrere Dozenten haben inzwischen mit diesem Material gearbeitet und berichten nun aus der Praxis, wie diese Geschichte der drei Mädchen angekommen ist und ggf. didaktisch weiter bearbeitet werden sollte.

Es werden 2 aufeinander aufbauende Hörshops zum Thema angeboten.

Helly Oestreicher, Paul Sars & Dozenten: Die Drillingsberichte: Lebensgeschichten im kulturellen Austausch – Hörshop 2

Alle Infos zum Drillingsberichte-Projekt sind auf der folgenden Webseite zu finden: http://www.ru.nl/drillingsberichte-de/; die Unterrichtsmaterialien sind ebenfalls hier zu finden: http://www.ru.nl/drillingsberichte-de/unterrichtsmaterial/

Der jüdische deutschsprachige Arzt Felix Oestreicher beschreibt in den Jahren 1937-1943 in diesen Briefen an die Verwandten die Entwicklung seiner drei jungen Töchter. Die Familie flieht aus Tschechien vor den Nazis in die Niederlande, doch auch hier wird der Bewegungsraum immer mehr beschränkt. 1943 wird die Familie deportiert. Felix und seine Frau Gerda überleben Bergen-Belsen nicht, wohl aber die drei Töchter, die in die Niederlande zurückkehren und in Kunst und Wissenschaft besondere Leistungen erbringen.

Hörshop 2: Die Thematisierung von persönlichen Lebensberichten im (kultur-reflexiven) Unterricht, Gespräch mit Helly Oestreicher und Austausch mit Dozenten.

Im zweiten Workshop stehen Erfahrungen mit der Thematisierung von persönlichen Lebensberichten im Unterricht im Vordergrund, wobei auf den kulturellen Austausch durch reale Geschichten fokussiert wird. Dieser Workshop beginnt mit einem Gespräch mit der inzwischen 81jährigen Künstlerin Helly Oestreicher, einer der drei Töchter.

Näheres zu  den ‚Drillingsberichten‘, bzw. zu Helly Oestreicher und zum Unterrichtsmaterial finden Sie auf der Webseite www.ru.nl/drillingsberichte-de.

Es werden 2 aufeinander aufbauende Hörshops zum Thema angeboten.

Judith Smits (Radboud Universiteit Nijmegen): Participatiecijfer / Mündliche Note – tips en good practices uit Nederland en Duitsland

Bij menig docent in Nederland groeit de behoefte om leerlingen actiever bij de lessen te betrekken. Ook staat het uitsluitend beoordelen op schriftelijke prestaties sommigen tegen.  Naar Duits voorbeeld heeft een aantal docenten daarom het participatiecijfer ingevoerd dat geïnspiereerd is op de Duitse mündliche Note. Wat houdt zo’n participatiecijfer precies in? Hoe kan dit cijfer (o.a. kijkend naar Duitse voorbeelden) het effectiefst worden ingezet en kunnen andersom Duitse docenten iets leren van Nederlandse good practices?

Pieter Theunissen (Liemers College Zevenaar): Das deutsche und niederländische Schulsystem im Vergleich

Auf den ersten Blick lassen sich das deutsche und niederländische Schulsystem leicht vergleichen: Kinder gehen mit vier oder sechs Jahren zum ersten Mal in die Schule und wenn sie sechzehn oder achtzehn Jahre alt sind, fangen sie mit einem Studium oder mit einem Beruf an. Es gibt aber inhaltlich kleinere und größere Unterschiede. Auch gibt es neue Entwicklungen. Welche sind das und wie wird man am Besten auf den Einstieg in ein Studium oder in einen Beruf vorbereitet?

Darüber wollen wir in diesem Hörshop miteinander reden.

Workshops

Chiara Cerri (Philipps-Universität Marburg): Mitmachen erwünscht! Wie kann man historische und sozialpolitische Comis im Fremdsprachenunterricht gewinnbringend einsetzen?

Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wenn Sie Interesse am Material von Chiara Cerri haben.

Der Workshop verfolgt das Ziel, das Potenzial von historischen Comics für ihren Einsatz im landeskundegeprägten Fremdsprachenunterricht zu veranschaulichen. Es werden Comics über deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts eingesetzt. Die Lehrenden probieren verschiedene konkrete Unterrichtssequenzen aus, reflektieren sie und entwickeln selber welche.

Zu diesem Workshop wird auch ein Hörshop angeboten.

Eva Knopp (Radboud Universiteit Nijmegen): Es geht doch! - Kontextsensible Mehrsprachigkeitskonzepte für den in der Praxis

Lehrkräfte an Regelschulen bewerten unabhängig davon, ob sie im Sprachunterricht oder im Fachunterricht tätig sind, Mehrsprachigkeit als förderungswürdige Kompetenz und sind dem Konzept gegenüber positiv eingestellt (Heyder & Schädlich, 2014; Leist-Villis, 2016). Gleichzeitig zeigen Studien aber auch, dass es Lehrkräften oft schwerfällt Mehrsprachigkeit und mehrsprachige Methoden in die Unterrichtspraxis einzubeziehen. Zum einen herrscht wenig Klarheit darüber, welche Unterrichtssituationen sich hier besonders eignen. Zum anderen stehen nur wenige alltagstaugliche Unterrichtskonzepte und Materialien für den jeweiligen Schulkontext zur Verfügung.
In diesem Workshop soll gezielt an daran gearbeitet werden, Unterrichtssituationen und thematische Schwerpunkte im Sprach- und Fachunterricht an deutschen und niederländischen Regelschulen zu identifizieren, in denen Mehrsprachigkeit zum Thema oder zur Methode werden kann. Außerdem sollen Materialien und Methoden vorgestellt werden, die sich besonders für die Vermittlung von Mehrsprachigkeit als Kompetenz eignen.
Nach einem kurzen gemeinsamen Einstiegsimpuls ist der Großteil der Workshopzeit der Arbeit in Kleingruppen gewidmet. Die Zusammensetzung der Kleingruppen orientiert sich an den unterschiedlichen Bedürfnissen der Workshopteilnehmer, speziell ihrer schulischen und fachlichen Kontexte und möglicher Bildungsziele (z.B. Mehrsprachigkeit im Sprach- oder Fachunterricht, Förderung von aktiver und rezeptiver Mehrsprachigkeit, Sensibilisierung für lebensweltliche Mehrsprachigkeit).

Dieser Beitrag wird im Rahmen des Forum tweetalig (Euregio Realschule Kranenburg) angeboten, zu dem Workshop wird auch ein Hörshop angeboten.

Susanne Krauß (University of Essex): „What’s the flipping point?” – Schülerbeteiligung und Lernprozesse durch blending, flipping und gaming optimieren

Digitale Lehr-/Lerntechnologien bieten diverse Möglichkeiten, die Lehre und das Lernen von Fremdsprachen im Klassenzimmer und darüber hinaus zu ergänzen und zu unterstützen. Mit den Konzepten Blended Learning, Flipped Classroom und Gamification werden in diesem Workshop Beispiele vorgestellt, wie der Unterricht aufgelockert und individuellen Lernbedürfnissen angepasst werden kann. Es wird besprochen, worauf beim Einsatz dieser Szenarien und Technologien geachtet werden muss und welchen didaktischen Mehrwert sie für Lerner und Lehrer mit sich bringen.

Bitte internetfähige Geräte mitbringen (Smartphones, Tablets etc.), da wir einige Werkzeuge direkt in der Sitzung ausprobieren werden.

Angelika Lundquist-Mog (Tübingen): Landeskunde zum Mitmachen und Anfassen

Was wissen die Lernenden über ihr Nachbarland? Welche stereotypen Vorstellungen, Bilder und Wahrnehmungen von Land und Leuten haben sie im Kopf? Wie kann eine interkulturelle Landeskunde zu einer besseren Verständigung beitragen? Diese Fragen wollen wir durch praktische Übungen bearbeiten und über die Einsatzmöglichkeiten im Unterricht diskutieren.

Filip de Nys (Universiteit Antwerpen): Kurz- & Kürzestfilme im (DaF-)Unterricht (Workshop)

Unsere Lernenden sind in der Regel begeistert über die Möglichkeiten von Film und Video, wenn man ihr Verhalten auf sozialen Medien betrachtet. Oft geht es dabei um kurze Sachen, die nun nicht gerade als künstlerisch hochrangig einstufbar sind.
In diesem Workshop werden die interessantesten und für Einsatz im Unterricht brauchbarsten Kurzfilme vorgestellt. Und es werden auch mehrere Didaktisierungsschritte für jeden Film angeboten, am eigenen Leib erprobt und diskutiert.
Die Filme werden den Teilnehmenden (über WeTransfer) nach dem Kongress zur Verfügung gestellt.
Kurzfilme im DaF-Unterricht – kurz und gut!

Manon Schwers (Gesamtschule Kleve) & Lisa Wiesmann (Gesamtschule Goch): Simulation Globale

„Die Idee der Simulation Globale als Sprachlernmethode besteht in der Erschaffung und Ausgestaltung einer gemeinsamen, fiktiven Welt mit einer Lerngruppe. Die Sprachenlernenden erschaffen sich innerhalb dieses fiktiven Universums eine bestimmte Identität und müssen in diesem Kontext vielfältige Kommunikationssituationen bewältigen und miteinander in Interaktion treten. Dazu ist sprachliches Handeln erforderlich: Von der Bewältigung konkreter, mündlicher Situationen in Rollenspielen, über die Arbeit mit authentischen Textdokumenten bis hin zum Verfassen eigener Texte – im Rahmen dieser Aktivitäten kommen unterschiedliche Mittel des Sprachenlernens zum Einsatz. Es gibt verschiedene Szenarien, eine solche Simulation umzusetzen – die Insel, das Mehrfamilienhaus, das Dorf, der Zirkus, um nur einige Beispiele zu nennen. Die Methode der Simulation Globale kann mit unterschiedlichen Zielgruppen durchgeführt werden, von Anfängern bis hin zu Fortgeschrittenen sowie mit Lernenden aller Altersstufen.“ (www.dfjw.org)
In unserem Workshop werden wir die Grundprinzipien dieser Form des Arbeitens vorstellen und an konkreten Beispielen praktisch mit den TN erproben.