Bachelorphase

Der Bachelor bildet die Basis eines wissenschaftlichen Studiums. Während der Bachelorphase, die drei Jahre dauert, wird Wert auf zwei Dinge gelegt: Das Sie das notwendige Handwerkszeug, d.h. Wissen und Fähigkeiten, erlernen, um später im Beruf bestehen zu können und das Ihnen alle wichtigen Forschungsbereiche und aktuellen Entwicklungen in Ihrem Fachbereich vorgestellt werden, damit Sie sich später in die Richtung spezialisieren können, die zu Ihnen passt.

Dementsprechend beginnt das Bachelorstudium mit einem festgelegten Programm, so wie Sie das auch schon aus der Schule kennen. Im Laufe des Studiums können Sie sich dann immer weiter spezialisieren und Ihre ganz persönliche Richtung wählen. Das erste Programm des ersten Jahres bildet das sogenannte Propedeutikum. In Deutschland gibt es das in dieser Form nicht, in den Niederlanden bekommen Sie aber schon Ihr erstes Zeugniss, nachdem Sie die Fächer des ersten Jahres bestanden haben.

Um Ihnen nicht nur das eigene Fachgebiet, sondern auch verwandte Disziplinen nahe zu bringen, können Sie einen so genannten Minor wählen. Minoren sind Fächerpackete aus anderen Studiengängen, die so zusammengestellt sind, dass sie zu Ihrem eigenen Studiengang passen. Einige Minoren sind Fächerübergreifend zu belegen (Pädagogik, Global challenges, science and entrepreneurship und Informatik) andere gehören zu einem bestimmten Studiengang. Ausserdem können Sie selbst einen Minor zusammenstellen, die Fächer dürfen dann sogar an anderen Fakultäten belegt werden!

Der Bachelor wird mit einer Bachelorarbeit abgeschlossen. Oft wird diese mit einem Praktikum an der Radboud Universität oder im In- und Ausland kombiniert. Dadurch können Sie Erfahrungen in Laboren und Firmen sammeln.